Über 75 Jahre nach Auschwitz wird die Rede von „letzten Zeugen“ des Holocaust wieder groß. In Filmen, Zeitungsartikeln, Foto-Ausstellungen, etc. werden nun wieder vermehrt die Geschichten der Überlebenden erzählt, denn schon bald wird niemand mehr sagen können: „Ich war dabei. Ich habe es gesehen.“ Ihre Geschichten werden erzählt, um die Erinnerungen an die Gräueltaten von damals wach zu halten und um uns auch in Zukunft zu mahnen. Rechtspopulistische Parteien gewinnen schließlich nach wie vor an Zuspruch und Juden werden wieder verstärkt auf offener Straße angefeindet. Die französische Organisation Convoi 77 hat es sich zum Ziel gemacht, Biografien von Opfern der Shoa aufzuarbeiten. So können sich auch und vor allem Schulklassen mit verstorbenen Personen auseinandersetzen, die damals von Drancy (Frankreich) nach Auschwitz deportiert wurden. die Schüler*innen sollen dabei idealerweise eine Person wählen, die aus ihrer eigenen Region stammt. Ziel ist damit eine int...
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